Archiv für Juni 2010
Easyboot Glove und Edge
Wenn sich die Berichte über den Easyboot® Glove und den Easyboot® Edge …
… so schnell schreiben würden wie Gharim und ich damit manchmal unterwegs sind
…
Die Seiten von Go!Barhuf über den Easyboot®Glove und den Easyboot®Edge wurden für Sie erweitert!
©Manu Volk
Strahl- und Ballenpolster
Die Seite “Anatomisches” wurde erweitert. Interessantes und Einblicke über und in das Strahl- und Ballenpolster gibt es HIER.
©Manu Volk
Verlängerte Zehe
Obwohl diese Hufkapsel steil und kurz wirkt …
… lässt die Sohlenansicht erkennen, dass die Zehe dieses Hufes leicht nach vorne gezogen ist (den Huf lesen
)
Eine Daumenbreite vor der Strahlspitze liegt der Rand des Hufbeines…
… und knapp vor dem natürlichen Abrollpunkt habe ich einen Hufnagel angesetzt…

… und durch die Sohle geschlagen:
Der Hufnagel geht also an einer Stelle durch die Sohle, wo man bereits “das Leben” vermutet…
… dieses bleibt von dem Nagel allerdings unberührt!
Von dem durchgeschlagenen Nagel …

… ist im “Innenleben” nichts zu sehen!
©Manu Volk
Das Strahlbein
ist ein kleiner, dichtstrukturierter Knochen, der sich palmar zwischen dem Hufgelenk und der tiefen Beugesehne befindet. Zusammen mit dem Hufbein und dem Kronbein bildet es das Hufgelenk; es umfaßt ca. 30% dessen distaler Gelenkfläche und ist von hyalinem Knorpel überzogen.
Nachfolgend Bilder verschiedener Strahlbeine - zur Veranschaulichung, dass auch das Strahlbein in seiner Größe, Dicke und Form variieren kann:
©Manu Volk
Renegade Hufschuh
Meinen bereits Anfang Februar 2009 veröffentlichten Testbericht zum Renegade®Hufschuh gibt es jetzt auch auf Go!barhuf. Da das Jahr 2009 danach den intensiven Tests der neuen Easyboot®Hufschuhe Glove, Edge und RX sowie dem Easyboot® Glue On gewidmet war, fehlte mir bisher die Zeit, meinen Testbericht über den Renegade® zu überarbeiten und zu erweitern…

Viele interessante Details über das An- und Ausziehen, das Laufverhalten, Kabeljustierung, Ersatzteilwechsel, den intensiven Test und mehr finden Sie unter der Rubrik Hufschuhe - Renegade®.

©Manu Volk
Besser geht’s nicht!
Es handelt sich hier NICHT um einen neuen Hufschuh von EasyCare Inc.
…
… sondern um den besten Hufschutz, den die Natur zu bieten hat!
Bester Schutz für die inneren Strukturen des Hufes durch die Hornkapsel!
Ein gut ausgeprägter Strahl zur Unterstützung der inneren Strukturen und der Stoßdämpfung
Trachtenbereich und Eckstreben:
Der Hornschuh des dazugehörigen Vorderhufes:
Besser geht’s nicht … - so ähnlich sollte der Hufschuh aussehen, von dem ich immer noch träume
!
©Manu Volk
The Happy Horse
Immer auf der Suche nach einem Klebebeschlag, mit dem man die Hufrehabilitation unterstützen kann, bin ich von Caro Liebner auf den Glue-On-Shoe von “The Happy Horse” geschubst worden
. Der Glue-On-Shoe “universal” besteht aus 2 Montagekrägen und Kleber der Firma “The Happy Horse”. Die Montagekrägen werden mit einem Heissluftfön mit einem Kunststoffbeschlag verschweißt und so entsteht ein Klebebeschlag, der individuell für das Pferd angepasst werden kann!
Ich verwendete für den Klebebeschlag vorne den NBS-Kunststoffbeschlag von Cera , hinten den Endurance Kunststoffbeschlag ebenfalls von Cera. Diesen Kunststoffbeschlag verwende ich gerne, da man die Beschläge durch einschraubbare Brücken individuell an den Huf anpassen kann und damit den Kunststoffbeschlag nicht so stark durch beraspeln/schleifen ausdünnen muss. Für unseren Testklebebeschlag setzte ich die Heart-Bar-Brücken ein.
Die Vorbereitung des Klebebeschlages ist zwar ein wenig zeitaufwendig (vor allem wenn man wie ich die Beschläge mit der Raspel zurichtet
) , dafür habe ich einen indivudell für Gharims Bedürfnisse zugerichteten Klebebeschlag, der zudem durch den Kunststoffbeschlag eine optimale Stossdämfpung bietet! Man kann die Montagekrägen mit der Schere kürzen. Dies ist gerade für die Hufrehabilitation einer nach vorne gezogenen Zehe eine hervorragende Lösung, da der Beschlag den Bedürfnissen des Hufes entsprechend zurückgesetzt werden kann.
Da ich beide Hände für das Vorbereiten und Zusammenschweißen der Klebebeschläge und für den Klebevorgang selbst brauchte, gibt es davon (noch) keine Bilder. Mehr dazu finden Sie auf der Website www.the-happy-horse.de. Der erste Ritt ist gemacht und bald gibt es mehr Infos!
©Manu Volk
Innenansicht der Hufkapsel
Auf der Erweiterung der Bildergalerie finden Sie unter Anatomsiches Innenansichten der Hufkapsel.
©Manu Volk, 11.06.2010
Zilco
Immer wieder erhalte ich Anfragen, mit was für einem Kopfstück ich Gharim reite. Es handelt sich um das Deluxe Endurance Bridle von Zilco; ein australisches Biothane. Sehr bequem, leicht zu reinigen, nahezu unzerstörbar und passt auch einem Araber, ohne dass man zusätzliche Löcher anbringen muss.
Das Endurance Bridle besteht aus zwei Teilen: einer Art Westerntrense, in der man das Gebiss einbauen kann und einem Halfter. Ich reite Gharim nur mit dem Halfter. Über den Nasenriemen habe ich ein weiches Neopren geklettet.
Gharim wird rein über Gewichtshilfen geritten, was mit dem Torsion® zu einem einfach nur feinen Reiten wird! Natürliche Gymnastizierung findet bei uns im Gelände statt.
©Manu Volk
Fassungslos
bin ich immer wieder, wenn ich so etwas sehe…
Die Innenwände dieser Hinterhufe eines Warmblutes sind deutlich höher (mit der Begründung, dass wäre die Stellung des Pferdes???) und das ganze Gewicht lastet somit auf der Aussenseite des Hufes (und der Gelenke einschließlich des Beckens…). Da sich durch die Schiefstellung des Hufes die Eisen an der Aussenseite schneller abnutzen, bringt man da dann DREI!!! Stifte an… “Wo das Wissen aufhört, beginnt die Gewalt” (Daniel Anz bei seinem Vortrag zur F-Balance des Hufes).
Auch die Front- und Seitenansicht zeigen deutlich die Auswirkungen dieser Hufmiss(be)handlung. Hochgeschobene Kronränder, in die Schiefe gezogener Huf, hohe Trachten, nach vorne gezogene Zehe …
Auch an den Vorderhufen fehlende Balance des Hufes …
… untergeschobene Trachten, hochgeschobener Kronrand, nach vorne gezogene Zehe, Stellung der Gelenke missachtet, deformierte Hufkapsel…
… Innenwand zu hoch …
Diese Problematik des “schief gearbeiteten Hufes” und der damit fehlenden Hufbalance kommt meist zusätzlich (zu mangelndem Wissen/Interesse?) durch das Halten des Hufes bei der Hufbearbeitung durch einen Aufhalter. Das Pferdebein wird vom Bauch weg nach außen gezogen, d.h. das Pferdebein wird nach außen von der Schulter weggehebelt, was niemals der natürlichen Balance eines Pferdes entspricht …
… und von der Sicht sieht der Huf dann gerade aus (wenn man hochgeschobene Kronränder und Wandüberstande einfach nicht beachtet):
Lässt man die Gliedmaße locker aus der Schulter des Pferdes heraus hängen …
… zeigt sich deutlich die durch die fehlerhafte Bearbeitung entstandene Schiefe:
Diese durch falsche Bearbeitung der Hufkapsel entstandene Imbalancen ziehen sich dann über die Knochen/Gelenke bis nach oben in die Schulter/das Becken fort, wo das Pferd durch Aufwand von Muskelkraft die Schiefe der Beine zum Schutze seiner Gesundheit ausgleichen muss. Das Pferd, dass von der Natur dazu erschaffen wurde, ohne Muskelkraft ermüdungsfrei zu stehen und sich zu bewegen, steht so ständig unter Muskelfehlanspannungen: So beginnen meist die Teufelskreisläufe von schlechter Rittigkeit, mangelnder Leistung, schlecht passender Sättel, Gelenk- und Sehnenprobleme, Lahmheiten… bis hin zur nicht mehr Nutzbarkeit des Pferdes…
©Manu Volk
















































