Umstellung auf Barhuf
In diesem Beitrag zeige ich Ihnen Bilder von Mailos Hufen, einem ca. 7jährigen Wallach. Mailo war früher an den Vorderhufen beschlagen. Die Hufe zeigten eine schlechte Balance - auch hier wieder lediglich die Eisen als Hufschutz draufgenagelt - und Mailo war dadurch gezwungen, eine rückständige Stellung einzunehmen:

- Lange Zehe durch mangelhafte Bearbeitung und Beschlag
Nach knapp 1 1/2 Jahren hat sich ein sehr gesunder, kurzer Barhuf entwickelt:
Die Hufe werden regelmäßig im Abstand von sechs Wochen bearbeitet und es bildet sich gerade eine tiefere Sohlenwölbung:
Auch die Hinterhufe haben eine natürliche Kürze
und vor der Strahlspitze kann man erkennen, dass unter dem toten Sohlenhorn eine tiefere Sohlenwölbung zum Vorschein kommen wird:
Die Hufe nach der Bearbeitung:
Nur totes Sohlenmaterial wird entfernt …
… Sohlenhorn, dass sich nicht mit einem sanft geführten Messer entfernen lässt und “herausgeschnitten” werden müsste, bleibt belassen:
Das noch feste Sohlenhorn wird sich in den nächsten Tagen von alleine ablösen.
Der Huf wird nicht zurechtgestutzt, sondern durch gute Bearbeitung darin unterstützt, sich” natürlich” zu einem gesunden Barhuf zu entwickeln! Bitte bedenken Sie, dass die regionalen Bodenverhältnisse bei der Hufbearbeitung eine große Rolle spielen! Meine Bearbeitungsmethode habe ich durch meine Erfahrung auf unsere Region abgestimmt und optimiert. Als Barhufexpertin bin ich der Meinung, dass zwar jedes Pferd barhuf gehen, in unsere Region aber nicht regelmäßig barhuf ins Gelände geritten werden kann. Als Hufschutz rate ich zu Hufschuhen.
©Manu Volk













