Die Hufwände des Mustanghufes gehen in eine mehr oder weniger dicke sanfte Rundung entlang des Tragrandes über. 

Mustangroll, Photo: Gunnar Schillig

Mustangroll, Photo: Gunnar Schillig

Mustangroll, Photo: Gunnar Schillig

Mustangroll, Photo: Gunnar Schillig

 Die Hufbearbeitung wird mit der Berundung der kompletten Huf-Wand beendet. Beim Natural Hoof Care wird dies als “Mustangroll” bezeichnet. Er hilft dem Huf bei der Stabilisierung des Hufbeinträgers, indem er das Ausbrechen und/oder Apspalten (”weghebeln”) der Hufwand verhindert.  

Huf mit Mustangroll

Huf mit Mustangroll

Huf ohne Mustangroll

Huf ohne Mustangroll

Zudem erleichtert er dem Pferd das Abrollen.

Mustanghufpräparat australischer Brumbie

 Die Stärke des Mustangrolls richtet sich nach der Wanddicke, den Bodenverhältnissen, der Nutzung des Pferdes und dem Gesundheitszustand des Hufes. Hier zählen die Erfahrungswerte des Hufexperten am jeweiligen Pferd/Huf. 

 Ich beginne den Mustangroll meist an der Unterseite des Hufes und beende ihn dann an dem nach vorne aufgenommen Huf. Es ist empfehlenswert, für den Mustangroll eine etwas stumpfere Raspel zur Hand zu haben - die “Rolle” gelingt dann ohne Kanten:-).

 Anbringen Mustangroll

©Manu Volk