Anpassung
Ein gut angepasster Hufschuh hält genauso gut wie ein genageltes Eisen. Er scheuert und drückt nicht und hat keinen negativen Einfluss auf das Laufverhalten des Pferdes.
Die ersten Grundvorraussetzungen für die Anspassung sind, dass die Hufe richtig vermessen werden, und dass das Ausmessen der Hufe direkt nach der Hufbearbeitung vorgenommen wird. Einer der größten Fehler, die beim Maßnehmen gemacht werden, ist, dass der Huf auf einen Karton oder ein Stück Papier gestellt wird und man mit einem mehr oder weniger dicken Filzstift die Umrandung des Hufes nachzeichnet… Der eine hält den Stift gerade, der andere leicht schräg und wenn Sie diese Zeichnung dann auch noch durchfaxen, ist das Maßchaos bereits perfekt…
Gemessen wird direkt am Huf! Ermittelt werden die weiteste Stelle und die Länge des Hufes. Die weiteste Stelle des Hufes liegt i.d.R. eine Daumenbreite hinter der Strahlspitze (bei einem großen Huf wie dem eines Tinkers geben Sie ein bißchen zu):
Auch beim Messen der Länge des Hufes werden häufig Fehler gemacht. Viele nehmen das Ende der Trachten zum Messen - und selbst bei nur leicht untergeschobenen Trachten fehlt da gleich mal locker ein ganzer Zentimeter. Als Maß für die Länge des Hufes gilt: von der Zehe bis zur breitesten Stelle des Strahles!
Die breiteste Stelle des Strahles markieren Sie sich zum Messen am Besten mit einem Stift:
Weitere wichtige Kriterien sind die Passform des Schuhes am Huf, das Handling für den Anwender und das Laufverhalten des Pferdes mit dem Hufschuh.
Doch welchen Hufschuh wählen Sie nun für Ihr Pferd? Schon alleine das große Angebot von EasyCare Inc. mit seinen Easyboot®-Modellen stellt einen vor die Qual der Wahl.
Wenn Sie die Kriterien Passform, Handling und Laufverhalten beachten, kann nicht mehr viel schiefgehen.
Ich werden Ihnen hier nach und nach die Hufschuhmodelle, auf die ich mich spezialisiert und die ich zum großen Teil auch getestet habe, vorstellen.
©Manu Volk, Team Easyboot Member






