Die Anpassung des Easyboot®Edge gestaltet sich so einfach wie sein Handling. Nach dem man die Größe durch Vermessen des Hufes ermittelt hat, zieht man den Edge an und kontrolliert die Passform des geschlossenen Schuhes am Huf.

geschlossener Edge

Dergeschlossene Edge sollte sich ringsum gut an die Hufwand anschmiegen.

 

 

 

 

 

 

 

Wenn der Schuh minimal von der Hufwand absteht (manchmal zum Ende der Ausschneideperiode, bei ovalen Hinterhufen oder bei leicht deformierten Hufwänden), ist der Halt des Schuhes meist trotzdem gewährleistet.

Schale des Edge steht leicht von Hufwand ab

Schließt sich die Schale des Edge nicht an die Hufwand und steht mehr als 1-2mm vom Huf ab, kann von einem optimalen Halt des Schuhes NICHT ausgegangen werden!

Schale des Edge steht deutlich von Hufwand ab

Im oben genannten Fall nimmt man den Huf auf und versucht, den Edge mit beiden Händen am Huf zu drehen. Lässt sich der Schuh am Huf bewegen, ist der Schuh für diesen Huf ungeeignet und man sollte ein anderes Hufschuhmodell wählen. Sitzt der Edge fest am Huf, testet man, ob der Schuh auch in der Bewegung fest genug am Huf sitzt.

Kontrolle Laufverhalten Easyboot Edge

Man lässt das Pferd auf beiden Händen eine enge Wendung machen (Vorhandwendung bei Schuhen vorne, Hinterhandwendung bei Schuhen hinten). Dabei achtet man darauf, ob der Schuh sich am Huf dreht. Ist dies nicht der Fall, führt man das Pferd im Schritt und hört auf das Fußungsgeräusch. Ein gut sitzender Hufschuh gibt ein sattes “Plopp” von sich. Ein schlecht sitzender Schuh dagegen ein “pfflopp”. Auch im Trab sollte der Sitz des Schuhes kontrolliert werden. Wenn Sie dabei das Pferd hin und wieder auf einen engen Zirkel führen, merken Sie ganz schnell, ob der Edge richtig sitzt. Ist dies wie die optimale Passform nicht gegeben, sollten Sie sich auf alle Fälle für einen besser geeigneten Hufschuh entscheiden.

©Manu Volk