Der Weg zum natürlich gesunden und leistungsstarken Huf
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Die Funktionen des Hufes
Der Huf stellt ein biomechanisches, extrem leichtes und flexibles Wunderwerk dar, das sich im Laufe einer langen Evolution nicht nur auf das Tragen von Körpergewicht spezialisiert hat. Er hält den ständig einwirkenden Belastungseinflüssen stand, indem er die inne liegenden Strukturen vor Fremdkörpern und schädigenden Organismen, Austrocknung und Temperatureinflüssen schützt. Widerstand gegen Abrieb gehören ebenso zu seinen Aufgaben wie die Stoßdämpfung, die Aufnahme von elastischer Energie sowie der Erhalt der Blut- und Nährstoffversorgung. Das Pferd kann über den Huf die Bodenbeschaffenheit wahrnehmen; dabei hilft er gleichzeitig bei der Balance und Stabilisierung auf verschiedensten Untergründen (Bodenhaftung).


Schutz der inneren Strukturen
Die Schutzschicht der Hufkapsel und die Sohle bestehen aus einem sehr harten Horn, das eine mechanische Schutzfunktion hat, welches die darunterliegenden inneren Strukturen vor dem Eindringen von Fremdkörpern und schädigenden Organismen schützt. Die Glasurschicht schützt die Hufkapsel vor Austrocknung. Die weiße Linie fungiert als Barriere gegen eine aufsteigende Keimbesiedelung und schützt die darüber liegende Lederhaut. Je breiter die weiße Linie ist, umso höher ist der Anteil an füllendem, weicheren Röhrchenhorn, welches anfälliger für Infektionen und bakterieller Zersetzung ist.
Die Elastizität der Hornkapsel schützt in gewissem Maße vor Prellung/Quetschung/Überlastung der inneren Strukturen. Der spiralfederförmige Aufbau der Hornröhrchen ermöglicht es, vertikalen und horizontalen Druck elastisch aufzufangen.

Schutz vor Temperaturschwankungen
Thermorezeptoren sind im Huf weniger vorhanden, da Temperaturunterschiede bei einer ausreichend dicken Sohle nicht wahrgenommen werden. Der Huf kann daher Temperaturen von 500° (Heißbeschlag) bis zu -40° ohne Probleme aushalten.


Bodenhaftung
Die Hufkapsel kann durch ihre funktionelle Form auf vielen verschiedenen Oberflächen stabil bleiben. Die Beweglichkeit zwischen Huf und Zehenknochen, die vor allem im Bereich des Strahlbeins vorhanden ist, ermöglicht es, Dreh- oder Kippbewegungen der Hufkapsel zu dämpfen oder umzuleiten. Der stoßdämpfende Effekt des Hufkissen und die Nachgiebigkeit des Hufknorpels unterstützen diese Beweglichkeit, so dass die Hufkapsel auch unter erschwerten Bodenverhältnissen stabil bleibt und dem Pferd Sicherheit und Balance gibt.
Die konkave Sohlenfläche sorgt ebenfalls für eine gute Bodenhaftung. Der Zug der tiefen Beugesehne hebt die Mitte der Hufsohle nach oben und bildet so einen „Saugglockeneffekt“, der den Tragrand des Hufes fest an den Boden presst.


Tastorgan
Über den Huf kann das Pferd die Bodenbeschaffenheiten wahrnehmen. Das Pferd reagiert sofort, wenn während der Bewegung oder im Stand ein schmerzhafter Impuls ausgeübt wird. Durch die medialen und lateralen Zehennerven besitzt das Pferd ein sensorisches Empfinden, welche seine Fähigkeiten, sich auf unterschiedlichen Bodenverhältnissen zurechtzufinden, vor allem in höheren Gangarten unterstützt. Diese Propriozeptoren (sensorische Nerven) sorgen für eine Rückmeldung an das ZNS zur Kontrolle des Gleichgewichts und der Körperhaltung. Die Rückmeldungen der sensorischen Nerven ermöglichen es dem Pferd, die Bewegung der Gliedmaße an die Bodenverhältnisse anzupassen. Der Tastsinn schließt Berührung, Vibration und Druck mit ein.

Die Durchblutung
Die den Huf versorgenden Gefäße entstammen den beiden Digitalisarterien an jeder Seite des Beines. Sie verlaufen innerhalb des Hufes zwischen der tiefen Beugesehne und dem Strahlbein und treten unterhalb des Hufgelenks von hinten über die Sohlenlöcher in das Hufbein ein.

Die beiden Digitalisarterien bilden den Arterienbogen (Terminal-Bogen), von dem sich innerhalb des Hufbeins viele kleine Arterien abzweigen. Da die Zehenarterie durch ihre Vielzahl von Ästen mehrfach miteinander verbunden ist, wird die Blutzufuhr auch bei unterschiedlichen Belastungen gewährleistet.

An der vorderen und seitlichen Hufbeinoberfläche (nicht an der Sohlenfläche) treten sie aus dem Knochen aus und gehen in die Lederhaut hinein. In der Lederhaut verzweigen sich die Artieren immer mehr, bis sie im Bereich der Lamellen in Kapillaren (Blutgefäße mit nur einer Zellschicht als Wand) übergehen. Über die Blutkapillaren gehen die Nährstoffe und Sauerstoff in das Gewebe der Lederhaut zu deren Versorgung über. Über die Venenkapillaren gehen Abfallprodukte (wie Kohlendioxyd) zurück. Auch die Kapillaren der Venen sammeln sich in der Huflederhaut zu größeren Gefäßen und führen so das Blut zurück.
Die Blutgefäße sind allerdings auch Transportwege für Hormone und Toxine, die das Hufgewebe angreifen.


Bei Belastung des Hufes wird die Hufkapsel gegen das Hufbein gedrückt und begünstigt damit die Durchblutung der Lederhaut. Die Druckschwankungen, die bei jedem Schritt und vor allem bei schnellen Gangarten entstehen, sind an der Zirkulation des Blutes durch die Zehe beteiligt. Es wird aus der weichen Lederhaut heraus in das Hufbein und den Hufknorpel hineingedrückt. Die Bewegung zwischen Lederhaut, Hufkapsel, Hufbein, Hufknorpeln und Hufkissen bei Be- und Entlastung des Hufes tragen ihren Teil dazu bei, dass das venöse Blut über die Gliedmaße nach oben zurückfließen kann. Die tiefen Venen innerhalb des Hufes haben keine Venenklappen, so dass die internen Hufverformungen das venöse Blut aus dem Huf nach oben bewegen.

Stoßdämpfung
Strahl, Hufkissen und Hufknorpel beteiligen sich daran, Stoßkräfte zu absorbieren. Gerade bei hohem Tempo setzt das Pferd den Huf meist mit dem Ballenbereich auf, wobei Hufkissen und Hufknorpel die Stoßkraft nach oben weiterleiten.
Die spezifische Verteilung der Blutgefäße im Huf lässt darauf schließen, dass durch das große Blutvolumen der Stoß des Aufpralls gedämpft wird. Wenn bei Belastung die Hufkapsel gegen das Hufbein gedrückt wird, polstert die blutgefüllte Lederhaut den Knochen ab.
Durch ihren spiralfederförmigen Aufbau sind die Hornröhrchen in der Lage, vertikalen und horizontalen Druck elastisch aufzufangen. Die Eigenelastizität der Hornkapsel trägt durch den Wechsel von Weichhorn (Strahl, Ballen, Saumband, weiße Linie) und Harthorn (Schutzschicht, Sohle) zur Stoßdämpfung bei.

Hufmechanismus
Als Hufmechanismus wird die elastische Formveränderung des Hornschuhs während der Be- und Entlastung des Hufes bezeichnet. Die Formveränderung wird durch die unterschiedliche Qualität der Hornmasse der jeweiligen Hornsegmente ermöglicht und bewirkt damit eine Stoßdämpfung beim Aufsetzen der Gliedmaße. In den einzelnen Wandabschnitten ist die Beweglichkeit unterschiedlich, was der Stoßbrechung dient. Die Zehenspitze zeigt nur wenig, der Trachtenbereich dagegen eine sehr gute Bewegung. Die Bewegung des Tragrandes findet nur hinter der weitesten Stelle des Hufes statt.


Bei Belastung des Hufes wirkt von oben der Druck der Körperlast und von unten der Gegendruck des Bodens, so dass es zur Formveränderung des Hornschuhs kommt. Bei Entlastung des Hufes gehen alle Hufbereiche wieder in ihre ursprüngliche Form zurück. Diese Formveränderungen finden bei jedem Tritt des Pferdes statt. Selbst beim stehenden Pferd wechseln die Druckverhältnisse im Huf, so dass sich seine Form ständig ändert. Der Hufmechanismus verläuft also nicht statisch, sondern in verschiedenen Formen und Variationen. Jede Belastung ist in ihrem Ausmaß und ihrer Stärke (wechselnde Winkel, Bodenverhältnisse) unterschiedlich.
Bei der Belastung des Hufes werden die Trachtenwände erweitert, Strahl und Ballen senken sich ab, die Sohle erfährt im hinteren Hufabschnitt eine Abflachung und der Kronrand vollzieht eine Rückverlagerung in der vorderen Hufhälfte.

Die Beschaffenheit des Bodens hat einen starken Einfluss auf den Hufmechanismus. Tiefer Boden umschließt die Hornkapsel und schränkt ihre Bewegung ein, während harter Boden den Hufmechanismus verstärkt.
Elastizität, Struktur, Feuchtigkeitsgehalt, Pflegezustand sowie Größe und Form des Hufes haben ebenso einen Einfluss auf die Beweglichkeit der Hufkapsel wie Rasse, Körpergewicht und Körperbau des Pferdes. Eine deformierte Hufkapsel hat einen verminderten oder verstärkten Hufmechanismus an bestimmten Wandabschnitten, was zu unphysiologischen Zug-/Druckverhältnissen auf den Hufbeinträger führt.
Ein Hufbeschlag verändert den Hufmechanismus und schränkt ihn in bestimmten Hufbereichen ein. So ist bei einem starren Beschlag die vertikale Bewegung des Hufes nur noch minimalst möglich. Ein unbeschlagener Huf kann sich auf unebenem Grund an die Bodenunebenheiten anpassen, wodurch die Belastung auf die Gelenke verringert wird.
Ein weiterer Nutzen des Hufmechanismus ist, dass er den Blutfluss im Huf in erheblichem Maß begünstigt.



Hufbeinträger
Die Lederhautblättchen und ihre Nebenblättchen greifen wechselweise mit den Hornblättchen ineinander und schaffen so die feste Verbindung zwischen Hufbein und Hornkapsel. Über den Hufbeinträger ist das Hufbein in der Hornkapsel aufgehängt. Bei Belastung wird der durch die Körperlast ausgeübte Druck der Knochensäule auf das Hufbein über die Blättchenlederhaut auf die Hornblättchen und über das Zwischenröhrchenhorn auf die Röhrchen des Horns übertragen und in eine Zugkraft umgewandelt.

Das Hufbein wird durch den Hufbeinträger nach dem Hängemattenprinzip in einer Schwebeposition gehalten, die durch die Strecksehne und die tiefe Beugesehne ausbalanciert wird. Bei Be- und Entlastung senkt und hebt sich das Hufbein geringfügig. Durch den Hufbeinträger wird die Sohlenkante (Tragrand des Hufbeins) vor unphysiologischer Druckbelastung geschützt.
Am Zehenteil sind die epidermalen Blättchen am besten entwickelt; sie sind hier länger und breiter als in den übrigen Lederhautabschnitten. Durch diese Oberflächenvergrößerung erreichen sie in diesem Bereich die höchste Zugbeanspruchung, dafür aber auch die größte Krankheitsanfälligkeit im Hinblick auf die Hufrehe.

Der Hufbeinträger ist im Trachten- und Eckstrebenbereich schwächer entwickelt, da die Zugkräfte durch das Hufkissen und die Hufknorpel umgeleitet und verteilt werden.
Bei krankhaft veränderten und/oder deformierten Hufen kommt es zu unphysiologischen Zug/Druckverhältnissen auf den Hufbeinträger Ein Funktionsverlust besteht bei der Hufrehe, da der Hufbeinträger überdehnt und partiell zerrissen wird. Das Hufbein sinkt aus seiner Schwebeposition herab und wird belastet, was zur hutkrempenartigen Aufbiegung oder Abbau des knöchernen Sohlenrandes führen kann.

Hornbildung
Die Hufkapsel setzt sich aus einer Vielzahl mikroskopisch kleinen, unregelmäßig geformten Zellen zusammen. Sie werden auf der Oberfläche der Lederhaut gebildet und Hornzellen genannt. Die Hornröhrchen werden in einer bestimmten Anordnung übereinander gelagert, das Zwischenröhrchenhorn liegt unregelmäßig zwischen den Hornröhrchen und verbindet diese.

Zwischenröhrchenhorn der Sohle

Die Hornröhrchen werden von den Lederhautzotten gebildet und von dort durch ununterbrochenen Wachstum nach unten geschoben. Das Zwischenröhrchenhorn wird von der zwischen den Lederhautzotten liegenden Lederhaut produziert. Jede Zotte bildet ein Hornröhrchen, so dass die Anzahl der Röhrchen der Anzahl der vorhanden Zotten entspricht. Die Hornröhrchen enthalten locker geschichtete Zellen- und Zerfallsmassen. Manchmal befindet sich in den Röhrchen auch Blut, das als Folge von entzündlichen Vorgängen oder Quetschungen der Huflederhaut eingeschwemmt wurde.
Die Hornröhrchen setzen sich zusammen aus der Rinde und dem Markraum. Das Zwischenröhrchenhorn ist für die mechanische Widerstandsfähigkeit und die Dicke des Hornes verantwortlich.


Die Hornblättchen besitzen keine Hornröhrchen, sondern werden als Bindehorn gebildet. Im Querschnitt zeigen sie kleine Leistchen, die Hornnebenblättchen.

Das Horn besteht zum größten Teil aus Keratin (schwer zersetzbares Eiweiß mit hohem Schwefelgehalt) und Wasser. Der Wassergehalt der Hornanteile unterscheidet sich zum Teil erheblich: die Hornwand besteht zu ca. 10%, die Sohle zu ca. 30% und der Strahl zu ca. 40% aus Wasser. Die innere (zum Hufbein gelegene) Hornwand besitzt im Querschnitt größere Röhrchen mit einem runden Querschnitt, da der Feuchtigkeitsgehalt hier bei bis zu ca. 35% liegt. Dieser nimmt nach außen hin bis auf ca. 15% ab, und die Röhrchen, die den äußeren harten Rand der Hufwand bilden, besitzen einen kleineren Durchmesser, sie werden dünner und haben einen ovalen Querschnitt.


Die Farbe des Hufhorns wird durch Pigment gebildet, welches sowohl in als auch zwischen den einzelnen Hornzellen in verschiedener Menge vorhanden ist.

Hornwachstum
Das Hornwachstum kommt zustande, da die Hornzellen an der Oberfläche der Lederhaut fortwährend neu gebildet und die bereits vorhandenen Hornzellen von den neu gebildeten weitergeschoben werden. Das Wachstum der Hornwand verläuft vom Kronrand zum Tragrand und erfolgt am gesunden Huf rings um die Krone herum gleichmäßig
Die Wachstumsrate des Hufhorns ist individuell und wird von der Bewegung, Abnutzung des Hufes, Fütterung (Vitamin- und Mineralstoffversorgung), dem Stoffwechselgeschehen und der allgemeinen Gesundheit des Pferdes und seiner Hufe beeinflusst. In der Regel erneuert sich der Strahl innerhalb von 2-3 Monaten, die Sohle ebenfalls innerhalb von 2-3 Monaten. Die Zehenwand braucht bis zu 12 Monate, die Seitenwände 6-8 und die Trachten ca. 4-5 Monate, um einmal durchzuwachsen und sich zu erneuern.
(Alle genannten Werte sind Richtwerte)

Hornqualität
Das vom jeweiligen Segment gebildete Horn weist spezifische Qualitätsunterschiede auf. Die Hornqualität ist von Individuum zu Individuum unterschiedlich. Genetik, Fütterung, Vitamine (H-Biotin) und Mineralstoffe (Zink) haben darauf einen Einfluss.
Man kann die Hornmasse mit einer Mauer vergleichen: die Hornzellen sind der Mauerstein, dass Zwischenhorn (Interzellularkitt) der Fugenmörtel. Für die Qualität spielt das einwandfreie und funktionelle Zusammenspiel der beiden Komponenten eine Rolle.
Der Wasser- und Lipidgehalt beeinflussen die Hornqualität. Mit sinkendem Feuchtigkeitsgehalt nimmt die Hornhärte zu. Es bestehen in den einzelnen Hufsegmenten Unterschiede des Feuchtigkeitsgehalts. Das weiche Saumhorn hat einen höheren Wassergehalt als das Kronhorn der Schutzschicht. Auch innerhalb eines Hornsegments variiert die Hornhärte samt Wassergehalt erheblich. Das Kronhorn wird von innen nach außen und von proximal nach distal deutlich härter und der Wasserghalt nimmt ab.

Einfluss auf Hornqualität
Horn ist elastisch und besitzt eine hohe mechanische Festigkeit. Es enthält bis zu 30% Feuchtigkeit als Elektrolyte und Mineralstoffe. Der Feuchtigkeitsgehalt wird von innen nach außen abgeleitet und von der Glasurschicht am Verdunsten gehindert. Die äußeren Hornschichten besitzen ein großes Wasserbindungsvermögen. Quellen die Hornzellen zu stark auf, werden sie mürbe. Trocknet das Horn zu stark aus, kann es hart, rissig und spröde werden. Vor allem ein zu schneller Wechsel von feucht auf trocken und umgekehrt können die Hornqualität verschlechtern.
Schlechte Stallhygiene beeinflusst die Qualität des Horns, da der Harnstoff die Keratine der Hornzellen zerstören kann. Urin und Kot können den Interzellularkitt auflösen. Die Ammoniumverbindungen des Urins greifen zuerst das Weichhorn des Strahls und der weißen Linie sowie der Glasurschicht an. So können Erreger die biologische Schranke des Horns überwinden, was zu schlechter Hornqualtität, Hufgeschwüren und anderen Huferkrankungen führen kann. Gerade der Strahl ist bei schlechter Stallhygiene anfällig für übermäßigen Zerfall der Strahlhornzellen. Dies führt zu Strahlfäule, einer bakteriell bedingten Fäulnis des Strahlhorns.

Aber auch Bewegungsmangel und Stellungsanomalien des Hufes können, da sie zu einer Durchblutungsminderung der Lederhäute führen, die Qualität des gebildeten Hornes mindern.

Hornabrieb
Die Huflänge hält sich im Idealfall durch Hornabrieb konstant. Der Hornabrieb ist abhängig von der Qualität der sich abreibenden Hornmasse sowie den Bodenverhältnissen und deren Beschaffenheit, dem Körpergewicht (+Reiter) und der Bewegungsaktivität.


Überwiegt durch mangelnde Bewegung und damit mangelndem Abrieb die Hornbildung, wird der Huf vom Hufexperten fachgerecht getrimmt. Wandüberstand kann durch Abbrechen (ausbrechen) zu einer schlagartigen Hufverkürzung führen und stellt einen natürlichen Prozess dar.

Ist der Hornabrieb größer als die Hornbildung, müssen die Hufe durch einen geeigneten Hufschutz geschützt werden.

©Manu Volk


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